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Aleksander Kolkowski - Portrait in Shellac

Aleksander Kolkowski: Portrait in Shellac (2000) für Solo Stroh-Violine & Grammophon
Wasserhimmel
(2000) für Solo Stroh-Violine & Tonband
The Bihor Apostle
(2000) für Solo-Violinofón
Robin Hayward: Crank Start (2000) für Solo Stroh-Violine
 


Aleksander Kolkowski - Stroh-Violine, Grammophon, Violinofón
Gesamtdauer: 59:51
Aufgenommen in Berlin, September bis November 2000

Bestellnummer: ASC CS CD40
Verkaufspreis: € 15,40

Klangbeispiel I

Klangbeispiel II 
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Portrait in Shellac ist das erste Album seiner Art: Im Mittelpunkt der Solo CD mit neuen Kompositionen und Improvisationen steht die Stroh-Violine, heute fast nie gesehen und gehört, begleited von ihrem Urvater: dem aufziehbaren Grammophon.
Die Stückbeschreibungen ergänzend, enthält das 12-seitige Begleitheft eine detaillierte Geschichte dieses faszinierenden Instruments.
Die Stroh-Violine zeichnet sich durch ihr Verstärker-System aus: ein großer Aluminiumtrichter und eine Membran, welche den Hohlkörper und Stimmstock einer konventionellen Violine ersetzen. Sie wurde 1899 in London von Johannes Matthias Augustus Stroh für frühe Trichtergrammophon- und Phonograph-Aufnahmestudios erfunden, da normale Saiteninstrumente nicht ausgerichtet genug waren. Der Aufbau der Stroh-Violine basiert auf demselben Prinzip, wie der Klangkasten und Trichter eines Grammophons.
Im siebenteiligen Portrait in Shellac ist der süß-nostalgische Klang der Stroh-Violine kombiniert mit den Oberflächengeräuschen von stark abgenutzen, malträtierten und modifizierten 78 U/Min Schellack-Platten, sowie den Mechanismus-Klängen des Grammophons selbst. Die Stroh-Violine ermöglicht viele neue Klänge und Spieltechniken, die auf konventionellen Violinen nicht zu realisieren sind.
Außerdem tritt auf dieser CD das transylvanische Violinofón in Erscheinung - ein Volksinstrument - auf der Stroh-Violine basierend wird es heute noch in einer entlegenen Region Rumäniens hergestellt.
Die CD enthält auch das Stück "Crank Start" des britischen Komponisten Robin Hayward, speziell für Kolkowski geschrieben. In diesem Stück imitiert die Stroh-Violine haargenau die mechanischen Geräusche eines Aufzieh-Grammophons.
Der in London geborene, in Berlin lebende Violinist und Komponist Aleksander Kolkowski beruft sich auf eine vielseitige internationale Karriere in Neuer und Experimenteller Musik und Musiktheater. Er ist vor allem bekannt als Improvisateur, der bei den bedeutensten Festivals weltweit und auf zahlreichen CD Veröffendlichungen mit führenden Künstlern aufgetreten ist. Dies ist seine erste Solo-CD.


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