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Christian Wolfarth – hiddenbell records

Die im März 2011 erschienene ‘Acoustic Solo Percussion Vol. 4’ komplettiert die Reihe der außergewöhnlichen Kleinode auf 7” Vinyl Singles.

Alle vier Singles kosten zusammen im Paket nur € 25,00 !

   

Acoustic Solo Percussion Vol. 1
WIEDER LIEFERBAR!!
Seite A: Skyscraping (6:32)
Seite B: Zirr (4:30)


 


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Christian Wolfarth - acoustic solo percussion

Kompositionen von Christian Wolfarth

Aufgenommen von Rashad Becker im August 2008, Berlin-Kreuzberg
Abmischung und Mastering von Rashad Becker, dubplates & mastering, Berlin

Orangefarbene 7” Vinyl Single, 45rpm, hiddenbell records 2009

Bestellnummer: hbr001
Verkaufspreis: € 7,50

Das ist die erste von vier geplanten 7-inch-Platten des Züricher Perkussionisten Christian Wolfarth auf seinem eigenen Label hiddenbell records. Ein ungewöhnliches, im landläufigen Sinn als unbrauchbar vorverurteiltes Format für Impro-Künstlerinnen, aber ein besonders schön verarbeitetes, auf kleine Auflage limitiertes – und überraschenderweise schlüssiges Format für Wolfarth’s Percussion-Poesie. Keine Angeberei, keine Selbstdarstellung, kein Posing. Ausschliesslich Musik, Sound, Atmosphäre, immer nahe an elektronischer Ästhetik und dennoch handgemacht. Wer wissen möchte, welche Erweiterungen an einer primitiven Schlagzeugbudel möglich sind, sollte sich die ganze Serie von Wolfarth’s „acoustic solo percussion“-Singles schon jetzt sichern! - Andreas Fellinger aka felix, freiStil vol. 27, Oktober-November 2009
Diese Veröffentlichung verdient eine ausführliche Besprechung, obwohl – oder gerade weil es sich hier „nur“ um eine gute alte kleine Single handelt. Immerhin begeben wir uns mit diesem im Umfang limitierenden Format weit zurück, sozusagen an die Ur-Anfänge des maschinell reproduzierten Jazz, wo die Anzahl Stücke und deren Länge durch die beiden Seiten der sich hochtourig drehenden Scheiben bestimmt war. Nach zwei Solo-CDs (1996 und 2005) verwöhnt uns Wolfarth mit einer portionierten Sache: Vier separate, sorgfältig gestaltete 7“-Pressungen, die erste in orange-durchsichtigem Vinyl. Auf Seite A entwickelt der multiphonale Perkussionist einen langen Drone, einen Bordun, über welchem sich subtil die weiteren Dimensionen türmen. Auf der B-Side spielt Wolfarth ein mehrlagiges Drumpattern. Dieses klingt, als wäre es von Steve Reich in scheinbar willkürlicher Ordnung geloopt. Dass es aber live eingespielt wurde, verleiht dem Stück eine Spannung, die nach und nach durch die anschwellende Beckenfrequenz in einen dröhnenden Puls übergeht. Die Baschränkung auf „bloss“ zwei Stücke zwingt den Hörer, den einzelnen, brillanten Ideen in perfekter Umsetzung mehr und die damit verbundene Beachtung zu schenken. – Christof Thurnherr, JAZZ’N’MORE, September/Oktober 2009

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Acoustic Solo Percussion Vol. 2
WIEDER LIEFERBAR!!

Seite C: Elastic Stream (5:15)
Seite D: Viril Vortex (4:10)


 


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Christian Wolfarth - acoustic solo percussion

Kompositionen von Christian Wolfarth

Aufgenommen von Christian Wolfarth & Rashad Becker, 2008/2009 in Zürich und Berlin
Abmischung und Mastering von Rashad Becker, dubplates & mastering, Berlin

Hellblaufarbene 7” Vinyl Single, 45rpm, hiddenbell records 2009

Bestellnummer: hbr002
Verkaufspreis: € 7,50

»Acoustic Solo Percussion- Vol. 2« könnte ebenso gut von Table Of The Elements stammen, denn die Synthese aus Fläche und hochpassgefiltertem Rauschen verleiht der Komponente natürlichen Swing, ohne dabei auf Rhythmik zu setzen. Lediglich die Zwischentöne werden fein in die fast schon zelebral gesetzten Mitten gepflanzt, um sich dort zu zahlreichen klangakustischen Verästelungen heranzubilden. Auch hier ist die Soloperkussion eins mit der elektroakustischen Bearbeitung, kurze additionale Geräuschquellen wird man hier vergebens suchen.
Das vorerst letzte Werk behandelt das Thema minimaler Improvisation, eingebunden in das rhythmisierte Spiel von Schlegeln und Fingerkuppen (??) auf Schlagzeugfellen. Stark an Jon Mueller erinnernd, wirkt die Komposition in ihrer Kürze wie eine generative Zusammenmischung einzelner, separierter Klangereignisse. Dennoch bietet gerade die lineare und überaus anmutig karge Klanglandschaft genug an Kreuzpunkten, um in ihrer Kürze einfach nur schlichtweg elegant zu wirken. - Thorsten Soltau, aemag, Januar 2010
’Here's the second volume of a projected series of four seven-inchers featuring Swiss improvising percussionist Christian Wolfarth, this time without the camel on the cover and pressed on marbled baby blue vinyl. Once more, it contains just two tracks, clocking in at 5'15" and 4'10" respectively (though you could try playing them at 33rpm if you like), and once more they're both discreet and attractive investigations of the world of lowercase percussion Wolfarth has chosen to inhabit over the past few years. I remain to be convinced, however, that the 7" format is really suitable for music like this: Wolfarth's music is patient and careful, and the sonorities he conjures forth from his instruments, whether sustained ("Elastic Stream") or fragmented ("Viril Vortex") are worth getting inSeite and living with, but having to jump up to turn the disc over just when it seems to have got going is, well, frustrating. If you feel like sitting down for a more extended listen to what Wolfarth can do, I'd recommend his For4Ears solo CD Wolfarth instead – I look forward to a future CD or LP release of the entire Acoustic Solo Percussion series, assuming of course that Vols. 3 and 4 are as good as this.’ – Dan Warburton, Paris Transatlantic, February 2010

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Acoustic Solo Percussion Vol. 3
WIEDER LIEFERBAR!!

Seite E: Crystal Alien (6:51)
Seite F: Amber (6:45)

 


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Christian Wolfarth - acoustic solo percussion

Kompositionen von Christian Wolfarth

Aufgenommen von Christian Wolfarth 2009/2010 in Zürich
Abmischung und Mastering von Helmut Erler, dubplates & mastering, Berlin

Transparente 7” Vinyl Single, 45rpm, hiddenbell records 2010

Bestellnummer: hbr003
Verkaufspreis: € 7,50

Die dritte Ausgabe von Wolfarth’s Soloperkussions-Reihe beginnt verhalten dronig, ein wenig maschinell erzeugt und dennoch (man kann es sogar nachlesen) „handmade“ in der Klanggewinnung. »E« ist eine Reise ins gestrichene Becken, ein Ton wie ein Feedback, parallel untermalt von tiefen Subtönen, denen das elegische alleine dadurch abgeht, dass die Bassunterführung bisweilen ins schwanken gerät, der Ton unsauber steigt und die Harmonie der gestrichenenen Bögen auf teilweise radebrechene Weise kollidiert- und dennoch eine subtile Schönheit entwickelt, die sich irgendwo zwischen Industrial und Minimalismus bewegt ohne wirklich Anleihen zu entwickeln- dazu steht der Überbau der Reihe dem ganzen zu sehr im Weg, kann aber gerade damit Sympathie entwickeln: denn neu erfinden will Wolfarth nichts, wohl aber die Reize der reinen Perkussion ausloten und das ohne zusätzliche Hilfsmittel.
»F« wirkt wie die Feinfilterung mit einem Sieb, kreisförmige Mantren auf geschundenen Tierfellen, die sich in ihrer Schleifigkeit eine gewisse Mikrostruktur erhalten. Begleitet von diffusen Hintergrundschattierungen wirkt die B-Seite wie eine gegensätzliche Komposition zu »E«: Der Ton drängt sich nur zögerlich in den Vordergrund, das Diktat der wenigen Zutaten wirkt wesentlich lebendiger durch den Einsatz von Steigerung und Dichte. Auch hier schwillt das Becken zu einem statischen Drone, wird die anfängliche Kiesigkeit verdrängt zugunsten einer hellklingenden klanglichen Nova. Eine tolle Platte. – Thorsten Soltau, aemag 2010
’ Three down, one to go! Swiss percussionist Wolfarth's tetralogy of seven inch solos continues with "Crystal Alien" and "Amber", two more fine but frustratingly brief (said that before) slabs of austere but typically elegant work. The A Seite – well, E Seite actually – is for a couple of cymbals bowed together with a cello bow, and "Amber" uses the same instrumentation plus a snare drum rubbed with a ring of polystyrene. Burkhard Beins would be proud of him. I see, on perusing the pages of Frans de Waard's Vital Weekly, that I'm not alone in hoping that the complete series will one day be released as a single disc (said that before last time, too) – that is, if the fourth and final instalment is as good as the first three. And I don't see why it shouldn't be. Watch this space folks.’ – Dan Warburton, Paris Transatlantic, 2010

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Acoustic Solo Percussion Vol. 4
WIEDER LIEFERBAR!!

Seite G: Cabin No. 9 (4:20)
Seite H: Well Educated Society (6:10)

 


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Christian Wolfarth - acoustic solo percussion

Kompositionen von Christian Wolfarth

Aufgenommen von Christian Wolfarth 2010/2011 in Zürich
Abmischung und Mastering von Rashad Becker, dubplates & mastering, Berlin

7” Vinyl Single, 45rpm, hiddenbell records 2011

Bestellnummer: hbr004
Verkaufspreis: € 7,50

Dies ist die vierte und letzte Veröffentlichung auf 7” Vinyl mit akustischen Solowerken von Christian Wolfarth auf dem Zürcher Laberl hiddenbell records.
Allesamt sorgfältig und aufwändig produziert und verpackt, in limitierter Auflage herausgebracht, zeigen die Werke das äußerst fokussierte Spiel von Christian Wolfarth.
1960 in Zürich geboren, began Christian Wolfarth nach kurzen Versuchen an der Gitarre und dem E-Bass, Schlagzeug in Rock-Bands zu spielen, bevor er bei Billy Brooks an der Swiss Jazz School in Bern und spatter bei Pierre Favre am Konservatorium Luzern studierte. Daneben Kompositionsstudien bei Siegfried Kutterer in Basel. Seit den achtziger Jahren beschäftigt er sich neben dem Jazz mit verschiedenen Formen der improvisierten und der komponierten Neuen Musik.
Im Gegensatz zu vielen zeitgenössischen Schlagzeugern hat Wolfarth sein Instrumentarium nie mit elektronischen Geräten erweitert, vielmehr folgt er seit Jahren einer Ästhetik, die durchaus in gewissem Sinne als „elektronisch“ zu bezeichnen ist. Reduktion spielt in seiner Musik eine große Rolle, ebenso die obsessive Liebe zum Detail und eine große Palette an klanglichen Möglichkeiten, die er für sein Solospiel in den letzten 20 Jahren entwickelt hat.

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