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oaksmus DVD

 

Dietrich Eichmann & Ramón López

das erste Konzert
in der Cité Internationale des Arts, 19. Oktober 2004

1. doutes et divisions agitent les arts / 2. les moutardes en colères

 


Dietrich Eichmann – Klavier
Ramón López – Schlagzeug, Perkussion
Kamera : Cédric Labourdette

Gesamtdauer: 46:25
ausführliche Informationen in vier Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch) in PDF-Ordner auf der DVD

Bestellnummer: omDVD01
Verkaufspreis: € 13,90


Dietrich Eichmann ist eine der vielseitigsten Persönlichkeiten in der zeitgenössischen Avantgarde. Seine Kompositionen werden von renommierten Ensembles auf internationalen Festivals gespielt, als Pianist ist er in der improvisierten Musik mit vielen internationalen Projekten aktiv, als Veranstalter organisiert er seit mehreren Jahren die oaksmus-Studiokonzertreihe in Berlin und betreibt das gleichnamige CD-Label.
In seiner Arbeit führt die Verbindung der Wurzeln im Jazz und der improvisierten Musik mit einer radikalen und kompromißlosen Arbeitsweise als Komponist zur unverkennbaren Sprache eines ungewöhnlichen Geistes. Er vertritt die Auffassung, daß Kunst und Musik aus ihrem politisch-sozialen Umfeld heraus entstehen und somit immer auch eine Reflexion der aktuellen politischen Problematiken bedeuten.

Ramón López erstaunt durch sein unerschütterliches rhythmisches Fundament, seinen erlesenen Sinn für Farbe und Dynamik, wohl aber am meisten durch die seltene Fähigkeit, sich in verschiedenste musikalische Kontexte organisch einzufügen, ohne jemals seine Identität zu opfern, ausschließlich bestrebt, lebendige Musik zu gestalten, vor allem auf das Melodische achtend, das sich krümmt und beugt im direkten Verhältnis der Geste zur Emotion. Die Geburt eines glänzenden Stilisten. Stéphane Ollivier. Les Inrockuptibles
Der erfindungsreiche Rhythmiker Ramón López, dessen Erfahrung im Tabla-Spiel ihn zu seltenen Schlagzeugkombinationen führte, ist einer derjenigen, die die Trommeln Melodien singen lassen können. In diesem Sinne steht er in der Tradition der großen Stilisten des Jazz.    Sylvain Siclier. Le Monde
„Fährmann“ mag der Begriff sein, der Ramón López am besten charakterisiert. „Fährmann“ zwischen den Welten, jenseits der Spiegel, dort, wo alles erlaubt ist. Ramón López, zugleich Alchimist und Poet, führt den Hörer nicht nur auf eine geographische und interkulturelle Reise, sondern auch quer durch alles, was der Trommler in uns evoziert. In ritueller Größe. Rhythmus als Lebensessenz, Rhythmus als Atmung. Rhythmen, geboren aus der Art, wie der Bildhauer und Kolorist Ramón López mit seltenem Talent Stille und Farben ordnet.             Xavier Matthyssens. Jazz Magazine

Die Zusammenarbeit von Ramón López und Dietrich Eichmann begann im Sommer 2004 in Paris während Dietrichs Studienaufenthalt in der Cité Internationale des Arts. Ihr erstes Duokonzert fand hier statt und wurde von Cédric Labourdette auf diesem Film dokumentiert. In von klaren klanglichen und strukturellen Visionen ausgehenden Improvisationen wird Material für eine neue Komposition von Dietrich erkundet. Ein Stück für Ensemble mit improvisierendem Solisten: Ramón.

 

Zwei Konzerte aus dem Jahr 2004 auf DVD: Dietrich Eichmann (Piano) und Ramón López (Drums, Percussion) lassen sich auf ein grenzgängerisches Spiel zwischen Jazz, Improv und Geräuschmusik ein, das angenehm geschlossen und rund daherkommt; trotz einer gewissen Grundsprödigkeit ist ein harmonischer Eindruck unüberhörbar. Dank einer Kamera auf der kleinen Zuschauerbühne lassen sich die Ereignisse auch für die Zuspätgekommenen visuell nachvollziehen. Eine umstandslos gehaltene Produktion, die ihren dokumentarischen Zweck mehr als erfüllt.

auf abwegen #36


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