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Dietrich Eichmann – Klavier
Ramón López – Schlagzeug, Perkussion
Kamera : Cédric Labourdette
Gesamtdauer:
46:25
ausführliche Informationen in vier Sprachen (Deutsch,
Englisch, Französisch, Spanisch) in PDF-Ordner auf der
DVD
Bestellnummer:
omDVD01
Verkaufspreis:
€ 13,90
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Dietrich Eichmann ist
eine der vielseitigsten Persönlichkeiten in der zeitgenössischen
Avantgarde. Seine Kompositionen werden von renommierten Ensembles
auf internationalen Festivals gespielt, als Pianist ist er
in der improvisierten Musik mit vielen internationalen Projekten
aktiv, als Veranstalter organisiert er seit mehreren Jahren
die oaksmus-Studiokonzertreihe
in Berlin und betreibt das gleichnamige CD-Label.
In seiner Arbeit führt die Verbindung der Wurzeln im Jazz und der improvisierten
Musik mit einer radikalen und kompromißlosen Arbeitsweise als Komponist
zur unverkennbaren Sprache eines ungewöhnlichen Geistes. Er vertritt die
Auffassung, daß Kunst und Musik aus ihrem politisch-sozialen Umfeld heraus
entstehen und somit immer auch eine Reflexion der aktuellen politischen Problematiken
bedeuten.
Ramón López erstaunt
durch sein unerschütterliches rhythmisches Fundament,
seinen erlesenen Sinn für Farbe und Dynamik, wohl aber
am meisten durch die seltene Fähigkeit, sich in verschiedenste
musikalische Kontexte organisch einzufügen, ohne jemals
seine Identität zu opfern, ausschließlich bestrebt,
lebendige Musik zu gestalten, vor allem auf das Melodische
achtend, das sich krümmt und beugt im direkten Verhältnis
der Geste zur Emotion. Die Geburt eines glänzenden Stilisten. Stéphane
Ollivier. Les Inrockuptibles
Der erfindungsreiche Rhythmiker Ramón López, dessen Erfahrung
im Tabla-Spiel ihn zu seltenen Schlagzeugkombinationen führte, ist einer
derjenigen, die die Trommeln Melodien singen lassen können. In diesem
Sinne steht er in der Tradition der großen Stilisten des Jazz. Sylvain
Siclier. Le Monde
„Fährmann“ mag der Begriff sein, der Ramón López
am besten charakterisiert. „Fährmann“ zwischen den Welten,
jenseits der Spiegel, dort, wo alles erlaubt ist. Ramón López,
zugleich Alchimist und Poet, führt den Hörer nicht nur auf eine
geographische und interkulturelle Reise, sondern auch quer durch alles, was
der Trommler in uns evoziert. In ritueller Größe. Rhythmus
als Lebensessenz, Rhythmus als Atmung. Rhythmen, geboren aus der Art, wie
der Bildhauer und Kolorist Ramón López mit seltenem Talent
Stille und Farben ordnet. Xavier
Matthyssens. Jazz Magazine
Die
Zusammenarbeit von Ramón López
und Dietrich Eichmann begann im Sommer 2004 in Paris während
Dietrichs Studienaufenthalt in der Cité Internationale
des Arts. Ihr erstes Duokonzert fand hier statt und wurde von
Cédric Labourdette auf diesem Film dokumentiert. In
von klaren klanglichen und strukturellen Visionen ausgehenden
Improvisationen wird Material für eine neue Komposition
von Dietrich erkundet. Ein Stück für Ensemble mit
improvisierendem Solisten: Ramón. |
Zwei
Konzerte aus dem Jahr 2004 auf DVD: Dietrich Eichmann (Piano)
und Ramón
López (Drums, Percussion) lassen sich auf ein grenzgängerisches
Spiel zwischen Jazz, Improv und Geräuschmusik ein, das
angenehm geschlossen und rund daherkommt; trotz einer gewissen
Grundsprödigkeit ist ein harmonischer Eindruck unüberhörbar.
Dank einer Kamera auf der kleinen Zuschauerbühne lassen
sich die Ereignisse auch für die Zuspätgekommenen
visuell nachvollziehen. Eine umstandslos gehaltene Produktion,
die ihren dokumentarischen Zweck mehr als erfüllt.
auf abwegen #36 |