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Pressespiegel


porträt
:
zwischen allen stühlen
das berliner labeloaksmus

18.August 2000. Berlin, Schivelbeiner Straße 4, oberstes Stockwerk. Der Komponist und Pianist Dietrich Eichmann hat zu einem Hauskonzert eingeladen und dazu sein Wohnzimmer in ein kleines Studio verwandelt. Die Kopfseite des langgestreckten Raumes fungiert als Bühne. Dicht gedrängt davor auf Klappstühlen etwa dreissig Zuhörer. Im Flur hängt moderne Kunst. Gegenüber, im Arbeitszimmer stehen Getränke; nach dem Konzert serviert der Komponist selbst gekochten Eintopf.
Die Atmosphäre ist locker. Fernab vom klassischen Jazz experimentieren ein Saxofonist, ein Bassist und ein Schlagzeuger mit obertonreichen und geräuschhaften Sounds, drei wachsame Dramaturgen mit feinem Gespür für intensive Klang-Gespräche. Das Trio betreibt ein Spiel mit nervösen, im Untergrund brodelnden Energien, die sich plötzlich entladen, aber genauso schnell wieder ins Stocken geraten können. Von diesem ersten, spannungsvollen Zusammentreffen der Musiker ist Eichmann so fasziniert, dass er diesen „top floor encounter“ auf CD dokumentieren muss. Das Konzert begründet eine Reihe und das Label „oaksmus“ entsteht – mit seither sechs CDs.

SCHIENE 1

Abseits gängiger Klassifzierungen einer Neue-Musik- oder Jazz-Szene sucht Dietrich Eichmann ein anderes Publikum für zeitgenössische Musik zu gewinnen. Die Chronologie von inzwischen neun Studiokonzerten spiegelt die angestrebte stilistische Vielfalt wider: Improvisierte Musik steht neben neuer komponierter Kammermusik oder neben Weltmusik à la violão de dois von Chico Mello und Silvia Ocougne. Humorvoll, zuweilen auch respektlos verwandeln die Multi-Instrumentalisten ihr traditionelles, brasilianisches Liedgut, collagieren es lustvoll und mit spielerischem Witz, ohne ironische oder bissige Untertöne zu verschmähen. Eichmann hat “oaksmus” bis jetzt ohne jede fremde Unterstützung produziert. Zur Zeit liegt die CD-Produktion aus finanziellen Gründen erstmal auf Eis, so auch die Veröffentlichung vier weiterer Studiokonzerte. Geplant sind: 1. das Solo des improvisierenden Berliner Klarinettisten Wolfgang Fuchs, 2. das Duo der israelischen Sängerin Yahli Toren mit dem deutschen Saxofonisten Tobias Rüger, das altes Ladino-Liedgut in eine zeitgenössische Tonsprache kleidet, 3. das englisch-deutsche Voice Meeting zwischen Phil Minton und Alex Nowitz, 4. top floor encounter 2, als Dokument der musikalischen Entwicklung, die bei Eichmanns Hauskonzert 2000 begann.

SCHIENE 2

Als Koproduktion erschien das Trio Lingua, das eine musikalisch eigenwillige Soundwelt aufbaut. Aus der Mixtur von akustischen Instrumenten (tiefe Klarinetten, Sopraninosax und Drums) mit analogem Synthesizer und Elektronik erwachsen unberechenbare Klangräume mit eienr stark emotionalen Kraft.

SCHIENE 3

bietet Raum für „historische“, interpretatorisch oder inhaltlich „einmalige“ Projekte aus den achtziger und neunziger Jahren. Auch wenn andere Komponisten und Klangkörper anvisiert sind, ist Eichmann hier zur Zeit vor allem mit eigenen Kompositionen vertreten. Als konzeptionell stark erweist sich die Kollektivkomposition GAME AND EARNEST, 1989 live mitgeschnitten. Zwei Schachspieler bedienen inmitten von computergesteuerten Samplern und Synthesizern ein mit 64 Kompositionsmodulen präpariertes Brett, für das vier Komponisten ohne Absprache untereinander unterschiedliche Module erstellt haben. Die Länge der Schachzüge steuert und strukturiert den elektronischen Verlauf. Dazu improvisieren live drei der Komponisten an Flügel, Gitarren und turntables, sowie ein Saxofonist: das Hörerlebnis gleicht einer Reise durch seltsam vertraute Klangwelten aus Elektro-, Pop- und Geräuschsounds, mit Anklängen aus Jazz- oder Renaissancemusik, die sich – manchmal wie in Zeitlupe – zu einem fremdartigen Ganzen verbinden: lebendig, wechselhaft, voll merkwürdiger Sogkraft.

Die beiden anderen, sehr gegensätzlichen Kompositionen Eichmanns vereint ihr politischer Anspruch. Die sperrige, abgründige frühe  sammlung einiger nacht portionen (1989) kontrapunktiert und verschränkt in satirischer Absicht sich selbst zerstörende Sprachmuster mit den destruktiv repetitiven Rhythmen eines Drumcomputers – als Zeitzeuge der Pop- und Technokultur. Gegen Ende einige Marschrhythmen und Sprachfetzen, die indirekt auf den aktuellen Rechtsruck im Berlin Anfang 1989 anspielen. Das 1999 uraufgeführte Konzert für Soloklavier und 14 Instrumentatisten ENTRE DEUX GUERRES gewann mit seiner Veröffentlichung 2002 durch die politische Weltlage ungeplant eine fast beängstigende Aktualität. Aus bohrenden Rhythmen und scharfen Klangfarben formt Eichmann ein konsequentes Ganzes, dessen unruhiger Atem auch in stilleren Momenten spürbar bleibt.

REISEN ...

oaksmus“ erscheint als gelebte musikalische Vision, die ihren Freiraum jenseits der Markierungen des Markts sucht. Die Authentizität der Aufnahmen spiegelt sich in ihrer sorgfältigen Produktion. Das Wagnis dauert an: die nächsten vier Studiokonzerte für das laufende Jahr stehen fest. Nach Eichmanns Maxime setzt „jedes Konzert einen Kontrapunkt zum vorangegangenen“, um so auch das Publikum zu einer grenzüberschreitenden musikalischen Reise einzuladen.

Ulla Herpers, Neue Zeitschrift für Musik Mai/Juni 2003


Das Label OAKSMUS

Es gibt eine Tendenz in der jüngeren Neue Musik Szene, die zu immer häufigeren Neugründungen von Festivals und Labels führt. Dahinter steht eine zunehmende Unzufriedenheit mit dem Neue Musik Betrieb, der die breite Vielfalt kompositorischer Ansätze und Ideen vielerorts ignoriert. Immer die gleichen Namen tauchen im Karussell der etablierten Festivals auf, werden weiter gedreht und nur selten ausgetauscht. Vor allem die KomponistInnen der jüngeren Generation - sie treten nicht selten als InterpretIn- Improviser und KomponistIn in Personalunion auf - praktizieren eine neue, stilistische Offenheit. Die strikte Trennung von E- und U- Musik erscheint ihnen ohnehin obsolet.

Einer von ihnen ist der in Berlin lebende Komponist und Pianist Dietrich Eichmann. Eigentlich zählt der heute 36ig-Jährige zu den wenigen erfolgreichen Komponisten seiner Generation. Erst im vergangenen Jahr wurde in der Edition Zeitgenössischer Musik eine Porträt-CD von ihm herausgebracht. Trotzdem hat auch Eichmann seine Probleme mit dem Neue Musik Betrieb, was dazu führte, daß er das Komponieren vorübergehend an den Nagel hängte und sein eigenes Label gründete: "Oaksmus" so der Name. Der skurrile Neologismus ergab sich aus einer Kontamination der englischen Wörter "oakman" und "music", was zu deutsch soviel wie "Eichenmus" heißt. Aber auch die klangliche Nähe zum Wort "Orgasmus" spielt da hinein. "Ich bin dran gewöhnt, daß die Leute "Okasmus" lesen" gibt Eichmann zu. Doch das stört ihn wenig, denn "eines verbindet die Musik, die ich hier produziert habe und zu produzieren gedenke, abgesehen von allen Ansprüchen die sie sonst noch haben mag: das ist eine wirkliche Körperlichkeit, eine Sinnlichkeit in der künstlerischen Ausdrucksform, die mir sehr wichtig ist, in Musik generell, natürlich auch in meiner eigenen. Ein sinnlicher Ansatz und eine humanistische Authentizität sind für mich die ästhetischen Prämissen meiner Musikauswahl."

Nun steht das Konzept und eine umfangreiche Website wurde unter "www.oaksmus.de" etabliert. Im Sommer 2001 kamen die ersten 5 CD´s heraus. Das Spektrum reicht von frei improvisierter Musik und Neuer Musik über Weltmusikalisches bis hin zu lifeelektronischer Musik und Performancekunst. Die Grundstruktur des "Verlags für neue, zeitgenössische Musik" ist ungewöhnlich flexibel angelegt. Drei Schienen wurden eingeführt:

Schiene 1 und Herzstück des Ganzen sind die Livemitschnitte der "Studiokonzerte", in denen sich bereits die ganze Vielfalt des musikalisch Anvisierten spiegelt. Etwa vierteljährlich lädt Eichmann zu den illustren Veranstaltungen in sein Wohnzimmer in den obersten Stock der Schivelbeiner Straße ein. - Hier wurde im Sommer 2000, nach einem inspirierten Gastkonzert des jungen, dem Free Jazz-nahestehenden Improvisations-Trios Scherzberg-Hughes-Arnal die Idee des Ganzen geboren, worauf sich das Trio den Namen "Top-Floor-Encounter" gab. Seitdem waren hier unter anderen zu hören: Wolfgang Fuchs, Free Jazz Saxophonist und Klarinettist, Werner Dickel, Geiger/Bratschist und ehemaliges Mitglied des Ensemble Modern mit einem neuen Soloprogramm, sowie das Duo Silvia Ocougne und Chico Mello (Gitarre/Gesang) mit ihren witzigen, von der brasilianischen Popularmusik inspirierten Songcollagen.

Schiene 2 ist die sogenannte "flexible" Schiene. Hier sind Koproduktionen mit Musikern und eigene Studioproduktionen mit selten aufgeführten Stücken unter Ausschluß der Öffentlichkeit vorgesehen. Zur Zeit gibt es eine Co-Produktion mit Wolfgang Fuchs und seinem Trio "Lingua". In Planung sind Studioproduktionen mit Werken der Komponisten Stefan Wolpe und Rolf Riehm.

Schiene drei schließlich ist die sogenannte "historischen Schiene, eine etwas fragwürdig formulierte Kategorie, bei der es sich laut Eichmann um einmalige, in ihrer Form nicht wiederholbare, bisher unveröffentlichte Lifemitschnitte der 80iger und 90iger Jahre aus den Rundfunkarchiven handelt. - Das Wort "historisch" möchte er übrigens nicht nur in einem anekdotischen Sinne ernst genommen wissen.

Zu den in der dritten Schiene veröffentlichten Stücken gehört z.B. der Lifemitschnitt der 89er Kollektivkomposition "Game & Earnest" /Spiel und Ernst für Schachspieler, computergesteuerte Sampler & Synthesizer, Konzertflügel, akustische & elektronische Gitarren, Plattenspieler etc., an die sich Eichmann, der selbst daran beteiligt war, lebhaft erinnert. "Das ist ein sehr interessantes Ding, wo diese Utopie, eine Kollektivkomposition überhaupt machen zu können, die musikalisch als Ganzes Sinn macht, realisiert wurde. Teils ohne daß die beteiligten Musiker damals bemerkt hätten, daß dies gelungen war. Die waren mit dem Resultat selbst überfordert. - Und was lustig daran ist: Es gab tatsächlich zwei Schachspieler auf der Bühne, die über das Schachbrett die Computermusik steuern. Einer dieser Schachspieler war der Komponist Wolfgang Rihm, bei dem ich damals studierte."

Die gebotene Diversität der Stränge oder Schienen und das Bemühen selten gehörtes, authentisches ans Licht zu bringen, machen deutlich, daß es Eichmann durchaus um mehr als nur um ein Label geht. Nämlich um einen persönlichen Gegenentwurf zum derzeitigen Musikbetrieb. Einerseits möchte er mit dem Oaksmus-Label das kompositions- und werkgeschichtliche Bild der Neuen Musik aus seiner Sicht gerade rücken. Andererseits wünscht er sich, daß die von ihm als authentisch und stark eingeschätzte Musik der verschiedenen Stilrichtungen ein breiteres Publikum erreichen möge. Nicht zuletzt deshalb stellen die gut besuchten Studiokonzerte im Hause Eichmann das Kernstück des Oaksmus - Labels dar. Die stets bunt gemischte Hörerschaft, teils Experten, teils Leute, die hier erstmals mit Neuer Musik in Berührung kommen, ist ein ideales Stimmungsbarometer, an dem sich auch die Akzeptanz des Labels messen läßt. Eichmann erklärt: "Ich möchte genau das Publikum ansprechen, das potentiell vorhanden und meiner Meinung nach viel größer ist, als allgemein behauptet wird, und das ohne die Musik zu ändern. Ich möchte die Musik, die stark ist, die anspruchsvoll ist, die den Hörer auch wirklich fordert. Ich möchte diese Musik auf eine Art und Weise präsentieren, daß der unvoreingenommene Hörer den Zugang dazu finden kann, ohne das Gefühl zu haben - "Ich bin ja viel zu ungebildet dafür - das übersteigt mein Fassungsvermögen." Man muß nicht wissen, mit welchen Formeln der Komponist sein Stück "gebastelt" hat. Das ist vollständig uninteressant. Das einzige was interessant ist, ist das, was man hört."

Eichmann hat sich viel vorgenommen. Ob seine Rechnung aufgeht oder nicht das steht auf einem anderen Blatt. Ein starker Anfang ist gemacht. Hoffen wir, daß es auch in Zukunft mit demselben Elan weitergeht.

Theda Weber-Lucks / MusikTexte

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Oaksmus
Ernste Spiele - spielerischer Ernst

AIs Jongleur mit den Kugeln Free Jazz, Neue Musik und Heavy Metal ist Dietrich Eichmann durchaus kein Konformist. Er hat seinen in mancher Hinsicht skurrilen Stil entwickelt, wobei Live-electronics einbezogen werden. So bei "frühe sammlung einiger nacht portionen / seventh piano piece", ein fünfteiliges Stück, das Dietrich Eichmann solo mit voice, keyboard, piano, sampling und programming aufgeführt hat. Zu der oder für die Musik hat er den poetischen Text "nacht portionen" geschrieben, der Gedanken um die philosophische Thematik "Verstand und / oder Gefühl", d. h. Aufklärung (Tag) oder Romantik (Nacht) kreist. Der anspruchsvolle Text, noch durch die philosophischen Erklärungen in den Liner Notes von Harald Borges der Kommunikation in der Musik zugeordnet, widerspricht den dominanten Synthi - Klängen. Denn diese sind vielleicht so etwas wie eine Ode mit dem drum computer, bieten aber fast nur segmentierte beats, und der Text verliert sich (manchmal undeutlich gesprochen) in diesem allzu simplen Elektro-Getrommel. Lediglich in Part III, wenn Eichmann am Piano die dunklen Register bedient, einen kleinen Ausflug in die unruhigen Sphären des Free Jazz macht, haben Musik und Text einen glaubwürdigen Bezug.

Dietrich Eichmann organisiert seit 2000 die Hauskonzertreihe "oaksmus" und produziert diese fürs gleichnamige Label. Sein "seventh piano piece" (omH01, rec.: 9. 6. 1989) und zwei weitere CDs mit Berliner Musikern sind bereits erschienen. Dabei das bemerkenswerte Duo Chico Mello & Silvia Ocougne aus Brasilien. Sie machen mit zwei Gitarren und anderen Instrumenten einen Streifzug durch die lateinamerikanische Popularmusik. Doch vertraute Melodien verfransen sich allmählich zu dissonatem Gewebe, werden zur Parodie oder Persiflage. Aber mit liebevollem Witz und Slapstick, etwa wenn die berühmte "Ipanema" - Melodie durch extreme Verlangsamung und Fragmentierung der Banalität enthoben wird. Oder Silvia Ocougne bei einem traurigen Samba über den Tod am Ende schnarcht. Ihr Programm "violao de dois" (om010202, rec.: 2. 2. 2001) ist sympathisch, doch leider nicht zu sehen. Denn zumindest kann man beim Anhören der CD ahnen, dass Gestik und Mimik des Duos fürs Publikum Bedeutung hatte. Wenn es denn irgendwann eine DVD davon geben könnte, wäre diese visuelle Musik erst ganz zu genießen.

Die konzeptionell interessanteste Produktion ist "Game & Earnest / Konzert für Schachspieler, computergesteuerte Sampler & Synthesizer, Konzertflügel, akustische & elektrische Gitarren, Plattenspieler, Tapes & Rückkoppelung, Alt- & Baritonsaxophon und Klangregisseur" (omH02, rec.: 11. 12. 1989)
Wie das funktioniert, skizziert Harald Borges im Covertext: "In ‚Game and Earnest' sitzen zwei Schachspieler auf der Bühne und betreiben ihr königliches Spiel. Allerdings auf einem präparierten Schachbrett, dessen 64 Felder wie Steuertasten funktionieren. Wird eine Schachfigur auf ein Feld des Schachbretts gesetzt, wird von der Elektronik ein bestimmtes Stück eigens für dieses Feld komponierter Musik - ein sogenanntes ,Modul' - gespielt. Vier Komponisten haben je 16 solcher Module komponiert, die über das Schachbrett verteilt wurden. ( ... ) zu dieser durch das Schachspiel gelenkten elektronischen Musik treten vier Live - Musiker hinzu, die jeder nach einem eigenen Konzept improvisieren." Das sind ernste Spiele und spielerischer Ernst zugleich, dargeboten von: Dietrich Eichmann, Christoph Grund, Uwe Kremp, Wolfgang von Stürmer und Reimer Volker. Schachspieler: Annemi Egri und Wolfgang Rihm.
Die Musik - Resultate sind verblüffend: als ob verschiedene Radioprogramme zusammengeschnitten wären, kommt es zu witzigen Korrespondenzen der wechselnden Elektrosounds und diversen Instrumentalparts, mal als Barpiano, mal als Sax - Lamento. Auch extrem gedehnte Popmelodien werden nicht verschmäht, darüber Piano - Sketches und ein rauchiges Sax. Zufall und Ordnung, Spontaneität und Notation springen hin und her, eine Collage philosophischer Paradoxien in der Musik. Diese Aufnahmen weisen auf einen dritten Weg (sofern davon zu reden ist), jedenfalls sind sie von brillanter Intelligenz.

Hans-Dieter Grünefeld / Jazzlive (Wien)

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